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Teichfische - Ja oder Nein?

Gleich vorweg: Wir betreiben unser Gartenteich Hobby ohne Fische. Da es sich um einen Fertigteich mit nur etwa 1500 Liter Wasser handelt, war diese Entscheidung nicht schwer. Denn wie ein Aquarium stellt auch so eine kleine Teichschale letztlich nur einen künstlichen Lebensraum dar. Teichfische wären nur möglich mit einem gewissen Aufwand an Technik.

Beliebter Klassiker: Der Goldfisch

Fische

Der Lebensraum für Fische

Natürlich sind Zierfische auch in einem kleinen Gartenteich möglich und reizvoll - wenn ein paar Punkte beachtet werden. Da wir aber weder Lust auf Teichfilter und sonstige Technik hatten, und auch nur Platz für ein kleine Teichschale hatten, hiess die Philosophie: Schauen, inwieweit auch ein derartiger Lebensraum von der Tierwelt per Zuwanderung angenommen wird. Der berüchtigte Goldfisch im Wasserglas entspricht da sicher nicht unserem Verständnis von Natur. Schliesslich kommt er nicht freiwillig dorthin, und erst recht hat er keine Möglichkeit abzuwandern, falls ihm der Lebensraum nicht zusagt. Frösche dagegen haben unseren Gartenteich angenommen, wenn auch (bisher) ohne Laich Tätigkeit. Und da im übrigen manche Teichfische auch Kaulquappen oder Laich fressen, liefe das bei derart beengten Platzverhältnissen auf ein "Entweder-Oder" hinaus.

Ein Fertigteich ist kein Aquarium

Argument zwei ist eigentlich eine Binsenweisheit: Aquarium Fische faszinieren deshalb, weil man die Unterwasserwelt aus nächster Nähe betrachten kann. Das entfällt natürlich bei einem Gartenteich. Mehr als ein schemenhaftes Erkennen dessen, was sich da unter Wasser abspielt, ist nicht drin (was übrigens der Hauptgrund ist für die Popularität der Goldfische). Für uns also ein weiterer Punkt, um sich gegen Teichfische und den damit verbundenen Mehraufwand an Teichpflege oder Filtertechnik zu entscheiden. Das fängt bei der Wasserqualität an (Fische im Teich machen Dreck, was i.d.R. Wasserfilter erfordert); sie fressen Wasserpflanzen bzw. brauchen Futter; sie wachsen und vermehren sich; sie können Krankheiten bekommen, und Fische im Gartenteich brauchen genug Sauerstoff. Ein kleines Teichbecken mit Fischen kann man nicht "einfach so" sich selbst überlassen.


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Vorher informieren

Wer Lust auf Gartenteichfische hat, sollte also entsprechend verantwortungsbewusst sein und ein paar Kenntnisse aus der Aquaristik mitbringen. Tipp: Geeignete Ratgeber! Amazon hat eine große Auswahl an Büchern zum Thema Gartenteich allgemein sowie Fischhaltung im Besonderen. Besonders empfehlenswert ist das Buch "Gartenteichfische" von Axel Gutjahr. Hier erfährt man alles - von den Arten über die Pflege bis hin zu den Voraussetzungen.

Geeignete Fische für den kleinen Teich

Bei der Teichgröße sollte man darauf achten, dass der Teich tief genug ist (Stichwort: Durchfrierung im Winter). Etwa 1 Meter Wassertiefe sollten es da Minimum sein, besser mehr. Sonst besteht bei Frost die Gefahr, dass die Fischpopulation an Sauerstoffmangel stirbt. Bei Amphibien ist dies weniger Thema, da diese meist ausserhalb vom Wasser an Land unter Steinen o.ä. überwintern. Und auch für die eigentliche Wasserfläche gilt: Je grösser das Becken ist, desto besser.
Im Folgenden also eine kleine Aufzählung von Fischarten die sich aufgrund ihrer Grösse auch für den kleineren Teich im Garten eignen. Dabei soll hier weniger auf Exoten wie den Koi oder Goldfische eingegangen werden, sondern mehr auf die Arten, die auch in heimischen Gewässern zu finden sind:

Stichling: Wird bis max. 10 cm gross. Beliebt wegen seines auffälligen Verhaltens während der Paarungszeit.

Zwergstichling: Deutlich kleiner als sein Namensvetter, daher auch für den kleineren Teich geeignet. Beiden Stichling Arten gemein ist, dass sie vegetationsreiche Gewässer bevorzugen.

Bitterling: Geselliger, kaum 10 cm grosser Fisch für vegetationsreiches Wasser. Fortpflanzung nur möglich in Gewässern mit Teichmuschel Vorkommen.

Moderlieschen: Ebenfalls ein geselliger, kaum 10 cm grosser Schwarmfisch für Teiche mit üppigem Wasserpflanzen Bewuchs.