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Chronik der Amphibien

Frosch, Kröte, Molch: Dass in unserem verhältnismmässig kleinen Fertigteich (etwa 2,20 lang, 1,80 breit und 75 cm tief) derart reichhaltiges amphibisches Leben stattfindet, hat uns sehr überrascht. Dürfte aber auch der günstigen Lage des Grundstücks geschuldet sein - es liegt in ländlicher Gegend am Dorfrand. Im weiteren Umkreis gibt es einige Weiher.

Ein Grasfrosch fühlt sich auch im Fertigteich wohl…

Frosch

2005: Der Gartenteich erwacht zum Leben

Im Folgenden also eine kleine Jahreschronik der Amphibien und Lurche an unserem Gartenteich.
Die erste Saison: Nachdem über den Winter der Gartenteich voll geregnet war (der eigentliche Teichbau fand noch im Herbst 2004 statt), Ende April die ersten Wasserpflanzen gesetzt und von einem Gartenteichfreund noch schnell ein paar Schnecken für den Teich besorgt, denn solange wollten wir dann doch nicht warten, bis die sich von alleine einfinden. Gespannt harren wir nun der Dinge. Lurche im 1. Jahr allerdings Fehlanzeige. Hat sich wohl noch nicht rumgesprochen. Wasserläufer und Libellen waren da weitaus schneller, und auch die Vögel im Garten haben den Teich gleich als Badestelle entdeckt.

2006: Die ersten Frösche

Juni: 2 Grasfrösche gesichtet! (Siehe Foto oben). Die Freude ist gross. Seitdem ständige Gäste am Teich. Der Grasfrosch gilt als verbreitet in unseren Breitengraden, trotzdem wurde er zwischenzeitlich auf der Vorwarnliste der gefährdeten Tierarten geführt. Umso erfreulicher zu sehen, wie doch mit wenig Mitteln diesem Tier ein Lebensraum geschaffen werden kann. Im übrigen ist der Grasfrosch ein sehr angenehmer Geselle, da er nicht laut quakt.
August: Ein Laubfrosch im Garten! Allerdings nicht am Teich, sondern mitten im Rasen. Was ein Glück, dass der Mäher nicht kam.


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2007: Invasion der Lurche

An einem Spitzentag im Juni 11 Grasfrösche gezählt. In allen Grössen. Unglaublich, wo die alle herkommen. Manche scheinen Standortreu zu sein, hocken tatsächlich immer an derselben Stelle. Beliebtes Spiel an lauen Sommerabenden: Sich dem Gartenteich deutlich vernehmbar zu nähern und dann PLITSCHPLATSCH zu hören und zu zählen. Ein Bergmolch ebenfalls gesichtet.

Bergmolch verdeckt zwischen Steinen

Bergmolch

2008: Leben und Sterben in der Natur

Frühjahr 2008: Nach einem harten Winter (der Teich war fast 3 Monate zugefroren) treiben im März 3 tote Grasfrösche bauchoben im Teich. Die meisten Amphibien überwintern eigentlich an Land; manche allerdings auch unter Wasser, und da ist immer wieder von einem derartigem Frosch Sterben im Frühjahr zu hören oder zu lesen.
Dieses Jahr überhaupt weniger Frösche. Wie auch die Laich Tätigkeit im Frühjahr ausblieb - keine Kaulquappen. Angesichts der Grasfrosch Invasion im letzten Jahr gab es ja durchaus Anlass zur Hoffnung.
Mindestens 2 Kröten den Sommer über im Garten. Aber nur gehört - nie gesehen. Einige stecknadelkopfgrosse Muscheln entdeckt. Wohl von Vögeln eingeschleppt.


Eisfreihalter

Als Konsequenz aus dem Frosch Sterben einen einfachen Eisfreihalter gekauft. Das Teil besteht aus Styropor und hat Löcher, durch die Gasaustausch möglich ist, und ein Zufrieren des Wassers verhindert wird. Faulgase können entweichen, Sauerstoff kommt ins Wasser. Werden das mal ausprobieren, da manche Frösche auch im Wasser überwintern.

Einfacher Eisfreihalter. Nicht für strenge Frostperioden

Eisfreihalter

2009: Kröten statt Frösche

Wieder ein harter Winter. Erst Mitte März ist das letzte Eis von unserem Gartenteich weggetaut. Auch der Eisfreihalter war lange komplett eingefroren. War der Teich zu klein oder der Winter zu hart?
31. März: Bei einem Spaziergang an einem nahe gelegenen See frisch abgelegten Froschlaich entdeckt, wahrscheinlich Grasfrosch. In unserem Teich leider aber auch dieses Jahr kein Laich.
6. April: Frühsommerliche Temperaturen von an die 25 Grad Celsius. Mit grosser Freude einen kleinen Laubfrosch am Ufer entdeckt. Kaum grösser als eine 1 EURO Münze. Aber eine aussergewöhnlich schöne knallig-hellgrüne Färbung, wie ich es bis dato bei einem Laubfrosch noch nicht gesehen hatte. Der konnte sich in seiner Pracht locker mit Auffälligkeit tropischer Pfeilgift Frösche messen.
Juni/Juli: Wenig Frosch "Betrieb" dieses Jahr. Anfang Juni 1 Grasfrosch an einigen sonnigen Tagen - das wars aber auch schon. Dafür aber Kröten Hochbetrieb den ganzen Sommer über: Bei einsetzendem Sommer-Regen ertönt wie auf ein geheimes Startsignal das Konzert der Kröten aus allen Ecken und Enden des Gartens. Mindestens 6 Stück…
September: 1 + 1 = 2! Der einsame Grasfrosch hat nun Gesellschaft.

Info: Frühaufsteher Erdkröte

Das Ablaichen der Erdkröte erfolgt oft noch im März, kaum dass das Eis abgetaut ist. Grössere Gartenteiche werden hierbei durchaus angenommen - ein kleiner Fertigteich wird als Laich Gewässer aber kaum in Frage kommen. So sind die Kröten hier nur gelegentliche, wenn auch gern gesehene Gäste im Sommer. Krötenlaich ist, im Gegensatz zu den Froschlaich Ballen, an den Laichschnüren zu erkennen. In der Paarungszeit treten Kröten oft in Massen auf.

Erdkroete

2010 - 2913: Zaungäste statt Kinderstube

… so könnte man in einem Satz die folgenden Jahre umschreiben. Amphibien sind zwar als Gäste jedes Jahr da; aber es gibt keine Laichtätigkeit. Auch hat die Anzahl der gesichteten Amphibien den Stand des "Rekordjahres" 2007 seither nicht mehr erreicht. Der Eisfreihalter wird entsorgt, scheint unnötig zu sein.

- Chronik wird fortgesetzt -